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Dienstag, 1. Mai 2018

Doping im Fussball


Doping bringt nichts im Fußball! Diesen Eindruck versucht die Fußball-Branche seit Jahren zu erwecken. Jetzt hat auch noch der Mann mit den „sehenden Händen“ diese Position eingenommen. Weshalb sich die Frage aufdrängt, wo Dr. Hans-Wilhelm Müller-Wohlfahrthingeschaut hat in den vergangenen vierzig Jahren. Oder wo er nicht hingeschaut hat, wenn seine Hände fühlten, was mit den Muskeln seiner Profis los war. Um dem berühmten Arzt gerecht zu werden, muss man die kolportierte These eingrenzen. Müller-Wohlfahrt hat in einem Interview mit der „Zeit“ lediglich Binsenweisheiten von sich gegeben: Aufputschmittel leerten den „Akku“, im nächsten Spiel folge ein „Leistungsabfall“. Und Muskelberge raubten den Spielern „Elastizität“ sowie „Leichtigkeit“.
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Sonntag, 20. April 2014

Berlin kann kommen ...

Matthias Dersch, Ruhrnachrichten.de, BVB Extra 
Der BVB lässt nicht locker - und macht seinen Fans wieder richtig Spaß! Es wäre eine nur allzu menschliche Reaktion gewesen, wenn die Spieler von Borussia Dortmund nach vier kräftezehrenden Englischen Wochen am Samstag einen Gang heruntergeschaltet hätten. Das Gegenteil war der Fall.

Das Spiel gegen Mainz 05 war das auf dem Papier unwichtigste der vergangenen Wochen. Und doch rackerten die Borussen, als gäbe es schon gegen den Ex-Klub von Jürgen Klopp einen Titel zu gewinnen.

Von der ersten Minute an zog die Klopp-Elf ihr berühmtes BVB-Spiel auf – mit allem, was dazugehört. Schnelles Umschalten, frühes Attackieren, bedingungsloser Einsatz. Am Ende stand ein überaus verdienter 4:2-Erfolg, der bei einer etwas konsequenteren Chancenverwertung auch deutlich höher hätte ausfallen können. „Es macht richtig Spaß im Moment“, bilanzierte anschließend Nuri Sahin und sprach damit nicht nur den Spielern, sondern auch den Fans der Borussia aus der Seele.

Showdown in Berlin

Zum Abschluss einer harten, von Verletzungssorgen geprägten Saison ist der BVB noch einmal richtig ins Rollen gekommen. Die Aufgabe wird es sein, diesen Lauf noch einen Monat fortzuführen. Dann kommt es in Berlin zum großen Showdown mit dem FC Bayern München. Und nie zuvor dürfte ein etwaiger DFB-Pokal-Triumph süßer geschmeckt haben als nach dieser Saison.

Dass der BVB in der Liga noch mit dem Revierrivalen FC Schalke 04 um die Vize-Meisterschaft kämpft, ist ein Segen für den Klub und seinen Trainer. Es wird Klopp nicht schwer fallen, die Spannung in den letzten Saisonwochen hochzuhalten. Ein Leistungsabfall, wie er beim FC Bayern nach dem frühen Titelgewinn zu beobachten war, droht dem BVB daher nicht. Erst recht nicht, weil sich Klopp inzwischen wieder echte Alternativen für seine Startelf bieten. Berlin kann kommen.

Montag, 25. November 2013

"Wes 'Brot ich ess, des Lied ich sing" oder "Den Glauben für die Armen und das Gesetz für die Dummen!"

Leserbrief von Dr. Werner J. Leitmeier, Ingolstadt in der FAZ Seite 30 Mittwoch, 20. November 2013 Nr 270

Zu den Berichten über den Auftritt des FC-Bayern-Präsidenten Hoeneß in der Jahreshauptversammlung im "Audi Dome" in München: Wenn Dummheit weh tun würde, dann hätte nicht nur der FC-Bayern-Präsident Hoeneß auf der Jahreshauptversammlung seines Vereins geheult, sondern die ganze Versammlung wäre in einem Meer von Tränen untergegangen - und es wäre nicht einmal schade darum gewesen. Hoeneß hat es verstanden, die FC-Bayern-Fans einzuseifen, obwohl er als Würstchen-Fabrikant eigentlich einer anderen Branche angehört.
Apropos Würstchen: Es ist anzunehmen, dass die absolute Mehrheit der Versammlungsteilnehmer im Audi Dome nie in der Verlegenheit war, ist und sein wird, Millionenbeträge vor dem Finanzamt im Ausland verstecken zu müssen, und jeden Cent ihres sauer verdienten Einkommens versteuert. Diese Leute haben nichts kapiert, wenn sie einem Uli Hoeneß zujubeln. Bei den aktiven Ball-Tretern und den Funktionären des Vereins ist das ja noch zu verstehen; sie haben ein höchst eigenes Interesse nach dem Motto: "Wes Brot ich ess, des Lied ich sing!" Und die Masse muss man nur durch "Einpeitscher" à la Rummenigge geschickt dahin gehend manipulieren, dass sie dieses Interesse für ihr eigenes hält. So einfach ist das.
Mit treuherzigem Augenaufschlag hat Hoeneß der Versammlung versichert, dass es ja keine hundert Millionen gewesen seien, die er ins Ausland verschoben habe. Wie viele Millionen es tatsächlich waren, hat er wohlweislich nicht gesagt. Im Übrigen lässt seine Rede vermuten, dass sie nicht auf dem Mist eines Würstchen-Fabrikanten fabriziert wurde; sie ist ein vorgezogenem Plädoyer für das kommende Steuerstrafverfahren, an dessen Ende wir vermutlich wieder einmal die alte, bayerische Volksweisheit bestätigt sehen werden: "Den Glauben für die Armen und das Gesetz für die Dummen!" So, wie es halt schon immer war bei uns in Bayern - als Jurist mit über 40 Jahren Berufserfahrung weiß ich, wovon ich spreche!



Samstag, 27. Juli 2013

50 Jahre Bundesliga

Die SZ begleitet das Jubiläum mit der Serie "Elf mal Elf". Woche für Woche stellt die Sportredaktion ihre Bundesliga-Ranglisten vor: das kurioseste Tor, der härteste Verteidiger, die besten Spieler aller Zeiten.

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Montag, 20. Mai 2013

Mit meiner Kaline über das Nebelgebirge auf die Südtribüne...

Pfingstwochenende und das Wetter - mit meiner Kaline fahre ich die A 45 Richtung Norden. Die Wolken werden immer dichter, wir fahren durch Nebelschwaden! November- statt Maiwetter...
Wie gewohnt starten wir dann vom Knappi zum Westfalenstadion. Wenigstens regnet es nicht. Westfälischer Schinken im Brötchen - ziemlich viel, aber lecker!
Eine Stunde vor Spielbeginn ist noch viel Platz im Block 14. Warum geht mir nur heute diese Musikbeschallung auf die Nerven? Und dann geht es los! Der BVB hat die TSG im Griff! Nur die Chancenverwertung stimmt nicht...Was auch nicht stimmt - wir sind von fünf Rauchern "umstellt" - und der Wind bläst mir den Rauch immer ins Gesicht. Ein junger Mann dreht sich um und holt einen Flachmann hervor, trinkt einen kleinen Schluck und lacht. Mein Nebenmann links neben mir sieht das und Lacht: Wir trinken drei Liter Bier um den Pegel zu haben, den der mit einem kleinen Schluck hat, und wir müssen dann noch laufend aufs Klo...Heute ist das Wichtigste: Nur keine Verletzten! Und verlieren dürfen sie auch - nur nicht am kommenden Samstag!
Chancenverwertung - zwei Elfmeter für die TSG! So schnell kann es gehen und das Spiel dreht. Verpatzte Generalprobe kann man da nur sagen.
Zum Ausgleich: Spargel und Maischolle im Gasthof Grube!

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Samstag, 27. April 2013

„So darf der Fußball nicht rollen“

Qatar, der Fall Hoeneß und die Korruption bei der Fifa - Theo Zwanziger hält dem deutschen Fußball im F.A.Z.-Interview den Spiegel vor: „Wer soll jetzt noch glauben, dass die Deutschen sauber sind?“ Mehr

Die hässliche Fratze des FC Bayern

Es ist eine bekannte Bayern-Strategie, der Konkurrenz die besten Spieler wegzukaufen, sobald sie zu mächtig wird. Darüber regt sich schon niemand mehr auf, obwohl sie das kürzliche Lamentieren des Bayern-Präsidenten Hoeneß über die vermeintlichen spanischen Verhältnisse, also die Kluft zwischen den beiden Topklubs und dem Rest der Liga, ad absurdum führt. Bald gibt es wieder deutsche Verhältnisse. Also den FC Bayern und dann lange nichts. Mehr

Stil und Respekt

Christian Heidel weiß, dass die Bayern jeden Spieler kaufen könnten. Im Interview kritisiert der Manager von Mainz 05 aber ihre Umgangsformen, die eines deutschen Meisters nicht würdig seien. Mehr

Menschenhändler...

Sie sind die Schattenmänner des Fußballs: allzeit präsent, aber selten zu sehen und nie beliebt. Als Vertreter ihrer eigenen Interessen und der Klientel, die sie betreuen, nutzen sie die Öffentlichkeit mit intensiver Hintergrundarbeit. Spielerberater agieren mal dezent, wenn sie mit den Vereinen Verträge für die von ihnen vertretenen, manchmal auch gesteuerten Fußballprofis aushandeln, sie üben aber auch gelegentlich medialen Druck auf die Klubs aus, um sie in ihrem Sinne zu beeinflussen. Wie unterschiedlich die Interessensvertreter der Spieler dabei vorgehen, lässt sich dieser Tage an zwei prominenten Beispielen ablesen. Mehr

Sonntag, 7. April 2013

"Fußball im Ruhrgebiet war kein reiner Arbeitersport"

Das Ruhrgebiet ist mit dem Fußballsport untrennbar verwachsen. In keiner anderen Region Deutschlands und nur in wenigen anderen Teilen der Welt gibt es so viele Fußballvereine auf einem Fleck wie zwischen Lippe und Ruhr. Stand das Ruhrgebiet einst vor allem für Bergbau und Kohle, so zählen heute zu den traditionsreichsten Marken des "Potts" Fußballvereine wie Borussia Dortmund, Schalke 04, VfL Bochum, MSV Duisburg oder Rot-Weiß Essen und Rot-Weiß Oberhausen. Mehr