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Mittwoch, 5. Februar 2025

Rotary Task Force Ukrainehilfe: „Wir müssen in der Zeitenwende ankommen“

Rotarische Unterstützung für die Ukraine auf der Tagung in Kassel

Am 2. Februar 2025 traf sich die Task Force Ukrainehilfe in Kassel, um über ihr weiteres Engagement zu beraten. Dabei betonte der Gesamtkoordinator Armin Staigis eindringlich:

„Die Welt hat sich dramatisch verändert. Wir müssen in der Zeitenwende ankommen.“

Diese Aussage richtete sich nicht nur an die Gesellschaft, sondern auch an Rotary selbst.

Experteneinschätzungen zur aktuellen Lage

Auf der zweitägigen Tagung sprachen unter anderem:

  • Christian Freuding, Generalmajor und Leiter des Planungs- und Führungsstabs im Bundesverteidigungsministerium
  • Andriy Garbuza, Leiter des Sekretariats „Plattform Wiederaufbau Ukraine“ im Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung

Freuding machte deutlich, dass Russland seine Kriegsziele nicht erreicht habe. Allerdings stehe die Ukraine vor erheblichen Herausforderungen, insbesondere im Bereich der Rekrutierung und des Materialnachschubs. Trotz der schwierigen Lage sei es wichtig, auch offensiv vorzugehen:

„Den Krieg nach Russland zu tragen, hat einen großen Wert.“

Garbuza hob hervor, dass die ukrainische Infrastruktur stark beschädigt sei – 50 % der Umspannwerke seien zerstört oder beschädigt. Ohne finanzielle Hilfe der EU wäre die Lage noch dramatischer. Zudem müsse diskutiert werden, wie eingefrorene russische Vermögen für den Wiederaufbau genutzt werden könnten.

Herausforderungen für Rotary: Korruption und Global Grants

Ein wichtiges Thema für viele Rotary Clubs ist die Korruption in der Ukraine. Udo Noack wies darauf hin, dass dies oft als Argument dient, sich nicht zu engagieren. Garbuza erklärte, dass es erhebliche Fortschritte bei der Korruptionsbekämpfung gebe, darunter eine verpflichtende Offenlegung aller Einkommen für Beamte.

Auch die Abwicklung von Global Grants stellt eine große Herausforderung dar. In der Ukraine müssen derzeit 56 Projekte dokumentiert werden, was kaum zu bewältigen ist. Klaus Brodbeck schlug vor, das Rotary Büro in Zürich einzubinden.

Wie geht es weiter?

Die Task Force sieht Handlungsbedarf in mehreren Bereichen: ✅ Mehr Clubs für das Ukraine-Engagement gewinnen
Rotaracter stärker einbinden – Unterstützung durch das Rotaract Deutschland Komitee wurde bereits zugesichert
Effizientere Strukturen für Global Grants schaffen

Die Mitglieder waren sich einig, dass Rotary weiterhin einen wichtigen Beitrag leisten kann und muss.


✍️ Dieser Beitrag basiert auf dem Bericht von Florian Quanz für das Rotary Magazin.

 

Rotary Distrikt 1820: Halbjahreskonferenz in Wiesbaden

Mehrheit für Vereinsgründung

Am 25. Januar 2025 versammelten sich die Freundinnen und Freunde des Rotary Distrikts 1820 in Wiesbaden, um eine Vielzahl von Themen zu diskutieren. Ein zentrales Thema der Halbjahreskonferenz war die Frage, ob der Distrikt als eingetragener Verein (e.V.) organisiert werden soll.

Jeder Club hatte eine Stimme, und das Ergebnis der Abstimmung lautete: 47 Ja-Stimmen, sieben Nein-Stimmen und fünf Enthaltungen.

Vorbild Distrikt 1890

Wolfgang Bülow, Past Governor des Distrikts 1890, berichtete von der erfolgreichen Vereinsgründung seines Distrikts. Dort wurde das Verfahren bereits abgeschlossen: Nach der Genehmigung durch Rotary International (RI) wurde der Distrikt-Verein mit zwölf Kernmitgliedern gegründet und im Vereinsregister eingetragen.

Im Anschluss traten alle weiteren Clubs dem Verein bei, um die formale Inkorporierung des Distrikts abzuschließen.

Haftungsrisiken minimieren

Die Vereinsgründung soll insbesondere rechtliche und finanzielle Risiken reduzieren. Aktuell haftet formal der Distrikt Governor. In der Praxis könnte es jedoch dazu kommen, dass auch einzelne Mitglieder oder Clubs haftbar gemacht werden. Durch eine Vereinsstruktur wäre künftig nur noch der eingetragene Distriktverein haftbar.

Der weitere Weg

Im Distrikt 1820 wurden bereits drei Zoom-Meetings durchgeführt, um die Vor- und Nachteile zu erörtern. Trotz der Abstimmung besteht weiterhin Diskussionsbedarf in einigen Clubs. Als nächster Schritt wird nun ein Kernverein mit zwölf Clubs gegründet. Anschließend können alle Clubs ohne Zeitdruck beitreten.

Weitere Informationen gibt es auf der Website des Distrikts 1820.


Peace Fellows: Rotarys Beitrag zur Friedensarbeit

Seit 20 Jahren unterstützt Rotary durch das Peace Fellows-Programm junge Menschen, die sich in Methoden der Friedensarbeit weiterbilden und Projekte in Konfliktregionen umsetzen.

Auf der Konferenz stellte Eva Czermak, eine ehemalige Stipendiatin aus Österreich und heute in der Ukraine für die Caritas tätig, das Programm vor. Sie rief die Clubs zur finanziellen Unterstützung von drei Projekten auf:

  • Ukraine/Russland
  • Georgien/Ossetien
  • Syrien

Zusätzlich können Clubs Jugendliche bis 35 Jahre für einen Workshop "Frieden machen" am 29. und 30. März in Fulda nominieren.

Kontakt: rf.froehlich@web.de


Mitgliedergewinnung: Herausforderungen und Strategien

Die Mitgliederentwicklung bleibt eine zentrale Herausforderung. In den letzten vier Jahren konnte der Distrikt 1820 nur 89 neue Mitglieder für 77 Clubs gewinnen. Cara Dielmann, Verantwortliche für den Clubdienst, betonte die Notwendigkeit neuer Ansätze.

Auf der Konferenz diskutierten Vertreter aus drei Clubs ihre Erfahrungen:

RC Frankfurt am Main

  • 140 Mitglieder, fast 100 Jahre Tradition
  • Jährlich vier bis fünf neue Mitglieder
  • Gezielte Ansprache von Personen, die sich gesellschaftlich engagieren wollen

RC Frankfurt Rhein-Main

  • Gegründet 2020 in der Pandemie
  • Digitale Affinität, starker Auftritt in den sozialen Medien
  • 50% der Mitglieder kamen durch Selbstbewerbung
  • Offenheit für ehemalige Rotaracter

RC Wiesbaden Rhein-Main

  • Sieben Jahre alt, fast 100 Mitglieder
  • Aufnahme von Paaren und Familien als Erfolgsfaktor
  • Durchschnittsalter 50 Jahre
  • Flexibles Engagement durch Social Media, Global Grants und Hands-on-Projekte

Diese unterschiedlichen Ansätze bieten wertvolle Impulse für andere Clubs auf der Suche nach neuen Mitgliedern.


Fazit

Die Halbjahreskonferenz in Wiesbaden hat gezeigt, dass der Distrikt 1820 vor wichtigen Veränderungen steht. Die geplante Vereinsgründung kann für mehr rechtliche Sicherheit sorgen. Gleichzeitig bleibt die Mitgliedergewinnung eine große Herausforderung. Durch neue Konzepte und digitale Ansätze kann Rotary jedoch weiterhin wachsen und seine Wirkung steigern.

Montag, 7. Oktober 2024

 

Wo stehen wir als Distrikt 1820?

Immer mehr Rotarier beschäftigen sich mit der Frage, wie sich Rotary in einer Welt, die wieder durch Kriege und immer zahlreichere autoritäre politische Systeme geprägt ist, positionieren sollte. Wie verhalten wir uns?

Der Weltpräsident Gordon McInally hat sich in seinem Brief (Rotary Magazin April 24) angesichts von „Zeiten, die nach Frieden schreien“ für eine notwendige innere Veränderung ausgesprochen.

Eine engagierte inhaltliche Standortbestimmung hat Armin Staigis (RC Chemnitz-Schlossberg) im Rotary Magazin März 24 formuliert. Er spricht von einer Zeitenwende durch Kriege, Klimawandel, Polarisierung und Radikalisierung der Gesellschaft; überzeugend fordert er alle Rotarier dazu auf, diese Zeitenwende nicht durch „unauffälliges Beschweigen“ und „unterkühltes Relativieren“ einfach hinzunehmen.

In der Tat: Uns allen muss klar sein, dass Rotary jetzt – „in diesen Zeiten“ – einen ganz besonderen Auftrag hat: nämlich sich zu dem rotarischen Wertekanon zu bekennen, für diesen aktiv einzutreten und die rotarischen Werte zu leben. Was bedeutet das aber konkret für uns?

Friedensarbeit und Engagement

Es bedeutet, Friedensarbeit dadurch zu leisten, dass Rotary Menschen in den Kriegsgebieten hilft und Flüchtlinge unterstützt, die in unserem Land Schutz suchen. Das kann sich zum Beispiel ausdrücken durch:

  • Ukraine-Hilfsprojekte
  • Katastrophenhilfe im Gazastreifen
  • Schaffung von Grundlagen in unseren Kommunen und international durch die Heranführung von Heranwachsenden an ein friedfertiges Miteinander

Es bedeutet darüber hinaus, dass Rotary überall und zu jeder Zeit Bestrebungen entgegentreten wird, die darauf ausgerichtet sind, Demokratie und Rechtsstaatlichkeit abzubauen oder einzuschränken und autoritäre politische Strukturen zu etablieren.

Gerade vor dem Hintergrund der deutschen Geschichte dürfen Rotarier nicht wegsehen, wenn in Deutschland wieder Positionen formuliert werden, die die Menschenwürde missachten und hier lebende Menschen gegeneinander aufhetzen. Unseren Werten gerecht zu werden, heißt also auch, dass wir die Auseinandersetzung mit Menschen nicht scheuen, die unsere Werte infrage stellen und ihrerseits Positionen vertreten, die mit unseren Werten unvereinbar sind. Eine defensive Zurückhaltung entspricht nicht unseren werteorientierten Wirkungszielen, zumal wir dann als Rotarier auch nicht mehr wahrgenommen würden.

Bildungsarbeit und Diskussionsangebote

Ein solches Engagement, das nicht wegsieht, sondern sich einmischt, wird sichtbar durch:

  • Bildungsarbeit
  • Diskussions- und Informationsangebote in den Clubs

Ernst Hanisch - Governor
Gisela Falk - Governor Elect
Jürgen Stiehl - Governor Nominee

https://schiwagos-podcast.podigee.io/6-neue-episode

Samstag, 10. August 2024

 

Im Herzen von Rotary: Eine Reise durch das rotarische Jahr 2024/2025

Das Motto des Jahres: "Ich diene, also bin ich"

Die Vision von Ernst Hanisch, Distriktgovernor 2024/2025

Das rotarische Jahr 2024/2025 steht unter der Führung von Ernst Hanisch, dessen Motto „Ich diene, also bin ich“ die Bedeutung des uneigennützigen Dienstes in den Mittelpunkt stellt. Für Hanisch ist Service nicht nur eine Aufgabe, sondern eine Lebenshaltung, die Rotarys Werte verkörpert.

Rotarys Grundwerte: "Service above self"

Rotary basiert auf dem Grundwert „Service above self“, der uneigennützigen Dienst am Mitmenschen als höchstes Gut betrachtet. Diese Philosophie prägt das Handeln jedes Rotary Clubs weltweit und treibt die Mitglieder an, die Welt durch gemeinschaftliches Handeln zu verbessern.

Der Einfluss der "Auftragstaktik" auf Rotarys Arbeit

Hanisch vergleicht Rotarys Vorgehen mit der „Auftragstaktik“, einer Strategie, die es den Mitgliedern ermöglicht, kreativ und verantwortungsvoll zu handeln, um das gemeinsame Ziel zu erreichen. Diese Herangehensweise fördert Eigeninitiative und Engagement, die essenziell für den Erfolg von Rotary sind.

Höhepunkte des rotarischen Jahres 2024/2025

Der European Summit in Bonn: Ein Auftakt voller Inspiration

Am 30. August 2024 eröffnet der European Summit in Bonn das rotarische Jahr mit einem Paukenschlag. Dieser Gipfel ist mehr als nur ein Treffen – er ist ein Schmelztiegel für Ideen, Netzwerke und Inspirationen, der die Weichen für das kommende Jahr stellt.

Die Beiratssitzung in Frankfurt: Weichenstellungen für das Jahr

Im September 2024 folgt die Beiratssitzung in Frankfurt, ein wichtiger Termin, bei dem die Grundlage für die kommenden Monate gelegt wird. Teamarbeit und Zusammenarbeit stehen hier im Fokus, denn nur gemeinsam lassen sich die großen Ziele erreichen.

Distrikthalbjahreskonferenz in Wiesbaden: Austausch und Planung

Die Distrikthalbjahreskonferenz in Wiesbaden ist ein weiterer Höhepunkt des Jahres, bei dem die bisherigen Erfolge reflektiert und die nächsten Schritte geplant werden. Dieser Austausch ist entscheidend für die erfolgreiche Umsetzung der rotarischen Projekte.

Rotary Projekte: Engagement, das bewegt

"Voices for Peace": Stimmen für den Frieden im Casals Forum

Eines der Herzensprojekte in diesem Jahr ist „Voices for Peace – Stimmen für den Frieden“, das am 2. November 2024 im Casals Forum in Kronberg stattfinden wird. Dieses Projekt setzt ein klares Zeichen für Frieden und Solidarität in einer Zeit, in der Frieden keine Selbstverständlichkeit mehr ist.

KIDS SAVE LIVES: Lebensrettung als zentrale Aufgabe

Das KIDS SAVE LIVES Programm startet am 7. Oktober 2024 in der Neuen Stadthalle in Langen. Hier lernen Schüler, wie man Leben rettet – ein Wissen, das nicht nur im Notfall, sondern auch für das gesamte Leben von unschätzbarem Wert ist.

Ausbildung von Schlaganfall-Helfern: Zusammenarbeit mit der Deutschen Schlaganfall-Hilfe

Ein weiteres bedeutendes Projekt ist die Ausbildung von Schlaganfall-Helfern, die in enger Zusammenarbeit mit der Deutschen Schlaganfall-Hilfe und anderen Partnern realisiert wird. Dieses Projekt zeigt, wie Rotary konkrete Hilfe leistet – dort, wo sie am dringendsten benötigt wird.

Jugendarbeit und internationale Vernetzung: Die Zukunft gestalten

Rotary Youth Leadership Awards (RYLA): Führungskräfte von morgen

Die Jugendarbeit liegt Ernst Hanisch besonders am Herzen. Die Rotary Youth Leadership Awards (RYLA) fördern junge Führungskräfte und bereiten sie darauf vor, Verantwortung zu übernehmen und eine bessere Zukunft zu gestalten.

Interact und Rotaract: Junge Menschen weltweit vernetzen

Über Programme wie Interact und Rotaract werden junge Menschen weltweit miteinander vernetzt. Diese Netzwerke eröffnen ihnen Möglichkeiten, gemeinsam an Projekten zu arbeiten und die Welt zu einem besseren Ort zu machen.

Bildungserlebnisse und Lebensschulen: Jugendprogramme, die prägen

Die Jugendprogramme von Rotary sind mehr als nur Bildungserlebnisse – sie sind Lebensschulen, die die jungen Menschen prägen und ihnen wichtige Fähigkeiten für ihre Zukunft vermitteln.

Die wichtigsten Termine im rotarischen Jahr 2024/2025

PETS/DITV in Marburg: Vorbereitung auf das kommende Jahr

Im rotarischen Kalender ist das PETS/DITV in Marburg ein wichtiger Termin, bei dem sich die Mitglieder auf das kommende Jahr vorbereiten und die Weichen für die Zukunft stellen.

Governorabend und Distriktkonferenz: Ein krönender Abschluss

Der krönende Abschluss des Jahres ist die Distriktkonferenz und der Governorabend am 14. Juni 2025 in der Neuen Stadthalle in Langen. Hier wird nicht nur zurückgeblickt, sondern auch gefeiert – die Erfolge, die Gemeinschaft und die vielen kleinen und großen Momente, die das Jahr so besonders gemacht haben.

Rückblick und Ausblick: Erfolge feiern und neue Ziele setzen

Während der Abschlussveranstaltungen wird auf das erfolgreiche rotarische Jahr zurückgeblickt, aber auch neue Ziele für die Zukunft gesetzt. Dieser Ausblick zeigt, dass Rotary weiterhin eine starke Kraft des Wandels und des Engagements bleibt.

Persönlicher Abschluss: Die Essenz von Rotary im Jahr 2024/2025

Ernst Hanischs Botschaft: Dienst am Menschen als Lebensinhalt

Für Ernst Hanisch ist Rotary mehr als ein Club – es ist eine Bewegung von Menschen, die daran glauben, die Welt verändern zu können. Sein Engagement, seine Visionen und seine Fähigkeit, Menschen zu inspirieren, prägen das Jahr 2024/2025.

Die Bedeutung von Gemeinschaft und Engagement

Rotary lebt von der Gemeinschaft und dem Engagement seiner Mitglieder. Diese Werte sind der Schlüssel für den Erfolg der Projekte und die positive Wirkung auf die Gesellschaft.

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In den goldenen Herzen von Kapstadt: Eine Reise in die Zukunft Südafrikas

Die Ankunft in Kapstadt: Eine Stadt voller Herausforderungen und Hoffnung

Ein erster Eindruck der informellen Siedlungen

Kapstadt, eine Stadt der Kontraste, zeigt ihre wahre Seele in den engen Gassen der Townships. Hier, wo die täglichen Herausforderungen des Lebens sichtbar werden, entsteht eine besondere Art von Hoffnung. Diese Hoffnung wird von den Menschen getragen, die entschlossen sind, ihre Zukunft selbst in die Hand zu nehmen.

Die Mission des Rotary Clubs Marburg

Eine Delegation des Rotary Clubs Marburg hat sich auf den Weg gemacht, um diese Hoffnung zu unterstützen. Ihr Ziel ist es, die jungen Talente in den Townships zu fördern und ihnen neue Perspektiven zu eröffnen.

Eine besondere Begegnung in den Townships

In den informellen Siedlungen Kapstadts trafen sie auf Jugendliche, die durch das Go for Gold Programm eine neue Chance erhalten haben. Diese Begegnung hinterließ tiefe Eindrücke und zeigte, wie wichtig Bildung und Unterstützung für die Zukunft dieser jungen Menschen sind.

Go for Gold: Ein Programm mit besonderer Bedeutung

Nelson Mandelas Vermächtnis: Die Entstehung von Go for Gold

Go for Gold ist ein Bildungsprogramm, das von Nelson Mandela ins Leben gerufen wurde. Es richtet sich an Jugendliche aus den Armenvierteln Südafrikas und bietet ihnen eine einzigartige Chance auf eine bessere Zukunft.

Zielgruppe: Jugendliche in den Armenvierteln Kapstadts und Johannesburgs

Das Programm konzentriert sich auf Jugendliche, die in extrem schwierigen Verhältnissen aufwachsen. Es bietet ihnen nicht nur Bildung, sondern auch Hoffnung und die Möglichkeit, ihre Talente zu entdecken und zu fördern.

Bildungsangebot: Mehr als nur Schule

Go for Gold geht weit über ein gewöhnliches Bildungsangebot hinaus. Es bietet den Jugendlichen an den Wochenenden die Möglichkeit, ihre Fähigkeiten in den MINT-Fächern zu verbessern und ihr Selbstvertrauen zu stärken.

Einblicke in den Unterricht: MINT-Fächer im Fokus

Mathematik und Physik: Herausforderungen und Erfolge

Der Unterricht in den MINT-Fächern stellt die Jugendlichen vor große Herausforderungen, doch er bringt auch beeindruckende Erfolge mit sich. Besonders in Mathematik und Physik zeigen die Schüler ihr Können.

Mädchen in den MINT-Fächern: Ein Zeichen des Wandels

Besonders bemerkenswert ist der hohe Anteil an Mädchen, die sich in den traditionell männerdominierten MINT-Fächern durchsetzen. Dies zeigt den Wandel und die wachsende Gleichberechtigung in diesen Bereichen.

Erfahrungsberichte: Schüler erzählen ihre Geschichten

Vier Schüler, zwei Mädchen und zwei Jungen, erzählten der deutschen Delegation von ihrem Weg ins Programm. Ihre Geschichten spiegelten die harten Realitäten wider, aus denen sie stammen, und die tiefe Dankbarkeit für die Chance, die ihnen Go for Gold bietet.

Leadership und Tai Chi: Mehr als nur Bildung

Bedeutung von Leadership-Training für die Schüler

Das Leadership-Training ist ein zentraler Bestandteil des Go for Gold Programms. Es hilft den Jugendlichen, ihre Führungsqualitäten zu entwickeln und ihre Rolle in der Gesellschaft zu verstehen.

Die Rolle von Tai Chi: Körperliche und mentale Entspannung

Das Training beginnt oft mit einer Tai Chi Einheit, die den Schülern hilft, sich zu entspannen und ihren Fokus zu finden. Diese Übungen sind nicht nur für die körperliche, sondern auch für die mentale Gesundheit wichtig.

Wasserversorgung Kapstadts: Eine wichtige Lektion für die Zukunft

Ein Vortrag über die Wasserversorgung Kapstadts zeigte den Schülern die Bedeutung von natürlichen Ressourcen und wie eng das Leben der Menschen mit diesen verbunden ist. Es war eine eindrucksvolle Lektion über Nachhaltigkeit und Verantwortung.

Unterstützung aus Deutschland: Ein Beispiel für gelebte Solidarität

Die Bedeutung der Spenden für das Go for Gold Programm

Die Unterstützung aus Deutschland spielt eine entscheidende Rolle für den Erfolg von Go for Gold. Die Spenden ermöglichen es, Stipendien zu finanzieren und den Jugendlichen eine bessere Zukunft zu bieten.

Der Beitrag des Rotary Clubs Marburg: 32.500 Euro für Stipendien

Mit den gesammelten 32.500 Euro konnten 22 Stipendien finanziert werden. Diese Unterstützung ist von unschätzbarem Wert und gibt den Schülern die Möglichkeit, ihre Träume zu verwirklichen.

Nachhaltigkeit und langfristige Wirkung der Unterstützung

Die langfristige Wirkung der Unterstützung zeigt sich in den positiven Veränderungen im Leben der Jugendlichen. Diese Investition in Bildung und Zukunft schafft nachhaltige Entwicklung und Hoffnung.

Fazit: Ein Programm, das Hoffnung und Zukunft schafft

Die Bedeutung von Go for Gold für Südafrika

Go for Gold ist mehr als nur ein Bildungsprogramm. Es ist ein Versprechen an die Zukunft Südafrikas und ein Zeichen dafür, wie viel Unterschied Engagement und Bildung machen können.

Die Rolle von Bildung und Engagement für die Gesellschaft

Bildung und Engagement sind Schlüssel zur Veränderung der Gesellschaft. Go for Gold zeigt, wie diese beiden Faktoren das Leben der Menschen nachhaltig verbessern können.

Ein Blick in die Zukunft: Das Potenzial von Go for Gold

Mit der richtigen Unterstützung hat Go for Gold das Potenzial, das Leben vieler weiterer Jugendlicher zu verändern und eine positive Zukunft für Südafrika zu gestalten.


rotarydistrikt1820

Freitag, 9. August 2024

Einführung als neuer Governor des Rotary-Distrikts 1820

Liebe rotarische Freundinnen und Freunde,

Es ist mir eine große Ehre und Freude, das Amt des Governors unseres Distrikts anzutreten. Mein Motto "Ich diene, also bin ich" erinnert uns daran, dass der Kern unseres Engagements im freiwilligen Dienst für das Gemeinwohl liegt. Diese Haltung ist fest in unserem rotarischen Prinzip "Service above self" verankert – dem Dienst über das eigene Ich hinaus. Durch unsere freiwillige Arbeit stellen wir sicher, dass wir nicht nur die Welt um uns herum verbessern, sondern auch innerlich wachsen.

Motto: Ich diene, also bin ich

Das Motto "Ich diene, also bin ich" spiegelt die Essenz unserer rotarischen Arbeit wider. Es fordert uns auf, über uns selbst hinauszuwachsen und einen positiven Einfluss auf die Gesellschaft zu haben. Dieses Prinzip ist fest verankert in unserer rotarischen Philosophie und inspiriert uns, unseren Dienst an der Gemeinschaft mit Leidenschaft und Hingabe zu leisten.

Schwerpunkt: Jugendarbeit in Rotary

Ein besonderer Fokus meiner Amtszeit wird die rotarische Jugendarbeit sein. Unsere Jugend ist die Zukunft von Rotary und der Gesellschaft. Indem wir junge Menschen unterstützen und fördern, investieren wir in eine bessere Welt von morgen. Ich ermutige euch alle, mit Kreativität und Hingabe Projekte zu initiieren und zu unterstützen, die junge Menschen stärken und ihnen neue Perspektiven eröffnen.

Projekte zur Unterstützung junger Menschen

Unsere Projekte zur Unterstützung junger Menschen werden sicherstellen, dass wir die nächste Generation von Führungskräften und Gemeinschaftsdienern ausbilden. Durch Mentoring, Bildungsprogramme und internationale Austauschmöglichkeiten können wir jungen Menschen die Werkzeuge und Ressourcen geben, die sie benötigen, um erfolgreich zu sein.

Schwerpunkt: Diversity, Equity, Inclusion (DEI) im Rotary-Distrikt

Ein weiterer wichtiger Schwerpunkt ist für mich "Diversity, Equity, Inclusion" (DEI). Rotary vereint Menschen aus unterschiedlichsten Hintergründen, und gerade diese Vielfalt macht uns stark. Es ist unsere Aufgabe, sicherzustellen, dass alle Stimmen gehört werden, dass Gleichberechtigung nicht nur ein Wort, sondern gelebte Realität ist, und dass wir ein Umfeld schaffen, in dem sich jede und jeder willkommen und geschätzt fühlt.

Vielfalt als Stärke

Die Vielfalt in Rotary ist eine unserer größten Stärken. Unterschiedliche Perspektiven und Erfahrungen bereichern unsere Arbeit und ermöglichen es uns, innovative Lösungen für die Herausforderungen unserer Zeit zu finden. Indem wir Inklusion fördern und Barrieren abbauen, schaffen wir eine Kultur des Respekts und der Wertschätzung, die alle Mitglieder einschließt.

Gemeinsame Vision und Zusammenarbeit

Lasst uns gemeinsam daran arbeiten, diese Visionen Wirklichkeit werden zu lassen. Durch unseren Einsatz, unsere Freiwilligkeit und unser Engagement können wir Großes bewirken. Ich freue mich darauf, mit euch zusammenzuarbeiten und unsere rotarischen Werte in die Tat umzusetzen.

In rotarischer Freundschaft und Freude auf unsere gemeinsame Reise,

rotarydistrikt1820

FAQs

Was ist das Motto des neuen Governors? Das Motto lautet „Ich diene, also bin ich“ und betont die Bedeutung des Dienstes am Gemeinwohl.

Wie unterstützt Rotary die Jugendarbeit? Durch zahlreiche Projekte und Initiativen, die junge Menschen fördern und ihnen neue Perspektiven eröffnen.

Warum ist Diversity, Equity, Inclusion (DEI) wichtig für Rotary? DEI stärkt unsere Gemeinschaft, indem es Vielfalt fördert, Gleichberechtigung sicherstellt und ein inklusives Umfeld schafft.

Welche Rolle spielt "Service above self" im Rotary-Distrikt? Es ist ein zentrales Prinzip, das alle rotarischen Aktivitäten und Projekte leitet.

Wie können Mitglieder zu den Schwerpunkten des Governors beitragen? Indem sie aktiv an Projekten teilnehmen, neue Initiativen vorschlagen und die rotarischen Werte in ihrem täglichen Leben umsetzen.