Mittwoch, 5. Februar 2025

Rotary Task Force Ukrainehilfe: „Wir müssen in der Zeitenwende ankommen“

Rotarische Unterstützung für die Ukraine auf der Tagung in Kassel

Am 2. Februar 2025 traf sich die Task Force Ukrainehilfe in Kassel, um über ihr weiteres Engagement zu beraten. Dabei betonte der Gesamtkoordinator Armin Staigis eindringlich:

„Die Welt hat sich dramatisch verändert. Wir müssen in der Zeitenwende ankommen.“

Diese Aussage richtete sich nicht nur an die Gesellschaft, sondern auch an Rotary selbst.

Experteneinschätzungen zur aktuellen Lage

Auf der zweitägigen Tagung sprachen unter anderem:

  • Christian Freuding, Generalmajor und Leiter des Planungs- und Führungsstabs im Bundesverteidigungsministerium
  • Andriy Garbuza, Leiter des Sekretariats „Plattform Wiederaufbau Ukraine“ im Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung

Freuding machte deutlich, dass Russland seine Kriegsziele nicht erreicht habe. Allerdings stehe die Ukraine vor erheblichen Herausforderungen, insbesondere im Bereich der Rekrutierung und des Materialnachschubs. Trotz der schwierigen Lage sei es wichtig, auch offensiv vorzugehen:

„Den Krieg nach Russland zu tragen, hat einen großen Wert.“

Garbuza hob hervor, dass die ukrainische Infrastruktur stark beschädigt sei – 50 % der Umspannwerke seien zerstört oder beschädigt. Ohne finanzielle Hilfe der EU wäre die Lage noch dramatischer. Zudem müsse diskutiert werden, wie eingefrorene russische Vermögen für den Wiederaufbau genutzt werden könnten.

Herausforderungen für Rotary: Korruption und Global Grants

Ein wichtiges Thema für viele Rotary Clubs ist die Korruption in der Ukraine. Udo Noack wies darauf hin, dass dies oft als Argument dient, sich nicht zu engagieren. Garbuza erklärte, dass es erhebliche Fortschritte bei der Korruptionsbekämpfung gebe, darunter eine verpflichtende Offenlegung aller Einkommen für Beamte.

Auch die Abwicklung von Global Grants stellt eine große Herausforderung dar. In der Ukraine müssen derzeit 56 Projekte dokumentiert werden, was kaum zu bewältigen ist. Klaus Brodbeck schlug vor, das Rotary Büro in Zürich einzubinden.

Wie geht es weiter?

Die Task Force sieht Handlungsbedarf in mehreren Bereichen: ✅ Mehr Clubs für das Ukraine-Engagement gewinnen
Rotaracter stärker einbinden – Unterstützung durch das Rotaract Deutschland Komitee wurde bereits zugesichert
Effizientere Strukturen für Global Grants schaffen

Die Mitglieder waren sich einig, dass Rotary weiterhin einen wichtigen Beitrag leisten kann und muss.


✍️ Dieser Beitrag basiert auf dem Bericht von Florian Quanz für das Rotary Magazin.

 

Rotary Distrikt 1820: Halbjahreskonferenz in Wiesbaden

Mehrheit für Vereinsgründung

Am 25. Januar 2025 versammelten sich die Freundinnen und Freunde des Rotary Distrikts 1820 in Wiesbaden, um eine Vielzahl von Themen zu diskutieren. Ein zentrales Thema der Halbjahreskonferenz war die Frage, ob der Distrikt als eingetragener Verein (e.V.) organisiert werden soll.

Jeder Club hatte eine Stimme, und das Ergebnis der Abstimmung lautete: 47 Ja-Stimmen, sieben Nein-Stimmen und fünf Enthaltungen.

Vorbild Distrikt 1890

Wolfgang Bülow, Past Governor des Distrikts 1890, berichtete von der erfolgreichen Vereinsgründung seines Distrikts. Dort wurde das Verfahren bereits abgeschlossen: Nach der Genehmigung durch Rotary International (RI) wurde der Distrikt-Verein mit zwölf Kernmitgliedern gegründet und im Vereinsregister eingetragen.

Im Anschluss traten alle weiteren Clubs dem Verein bei, um die formale Inkorporierung des Distrikts abzuschließen.

Haftungsrisiken minimieren

Die Vereinsgründung soll insbesondere rechtliche und finanzielle Risiken reduzieren. Aktuell haftet formal der Distrikt Governor. In der Praxis könnte es jedoch dazu kommen, dass auch einzelne Mitglieder oder Clubs haftbar gemacht werden. Durch eine Vereinsstruktur wäre künftig nur noch der eingetragene Distriktverein haftbar.

Der weitere Weg

Im Distrikt 1820 wurden bereits drei Zoom-Meetings durchgeführt, um die Vor- und Nachteile zu erörtern. Trotz der Abstimmung besteht weiterhin Diskussionsbedarf in einigen Clubs. Als nächster Schritt wird nun ein Kernverein mit zwölf Clubs gegründet. Anschließend können alle Clubs ohne Zeitdruck beitreten.

Weitere Informationen gibt es auf der Website des Distrikts 1820.


Peace Fellows: Rotarys Beitrag zur Friedensarbeit

Seit 20 Jahren unterstützt Rotary durch das Peace Fellows-Programm junge Menschen, die sich in Methoden der Friedensarbeit weiterbilden und Projekte in Konfliktregionen umsetzen.

Auf der Konferenz stellte Eva Czermak, eine ehemalige Stipendiatin aus Österreich und heute in der Ukraine für die Caritas tätig, das Programm vor. Sie rief die Clubs zur finanziellen Unterstützung von drei Projekten auf:

  • Ukraine/Russland
  • Georgien/Ossetien
  • Syrien

Zusätzlich können Clubs Jugendliche bis 35 Jahre für einen Workshop "Frieden machen" am 29. und 30. März in Fulda nominieren.

Kontakt: rf.froehlich@web.de


Mitgliedergewinnung: Herausforderungen und Strategien

Die Mitgliederentwicklung bleibt eine zentrale Herausforderung. In den letzten vier Jahren konnte der Distrikt 1820 nur 89 neue Mitglieder für 77 Clubs gewinnen. Cara Dielmann, Verantwortliche für den Clubdienst, betonte die Notwendigkeit neuer Ansätze.

Auf der Konferenz diskutierten Vertreter aus drei Clubs ihre Erfahrungen:

RC Frankfurt am Main

  • 140 Mitglieder, fast 100 Jahre Tradition
  • Jährlich vier bis fünf neue Mitglieder
  • Gezielte Ansprache von Personen, die sich gesellschaftlich engagieren wollen

RC Frankfurt Rhein-Main

  • Gegründet 2020 in der Pandemie
  • Digitale Affinität, starker Auftritt in den sozialen Medien
  • 50% der Mitglieder kamen durch Selbstbewerbung
  • Offenheit für ehemalige Rotaracter

RC Wiesbaden Rhein-Main

  • Sieben Jahre alt, fast 100 Mitglieder
  • Aufnahme von Paaren und Familien als Erfolgsfaktor
  • Durchschnittsalter 50 Jahre
  • Flexibles Engagement durch Social Media, Global Grants und Hands-on-Projekte

Diese unterschiedlichen Ansätze bieten wertvolle Impulse für andere Clubs auf der Suche nach neuen Mitgliedern.


Fazit

Die Halbjahreskonferenz in Wiesbaden hat gezeigt, dass der Distrikt 1820 vor wichtigen Veränderungen steht. Die geplante Vereinsgründung kann für mehr rechtliche Sicherheit sorgen. Gleichzeitig bleibt die Mitgliedergewinnung eine große Herausforderung. Durch neue Konzepte und digitale Ansätze kann Rotary jedoch weiterhin wachsen und seine Wirkung steigern.

Montag, 14. Oktober 2024

 

Kids Save Lives – Wie Schüler Leben retten können

Es zählt jede Sekunde: Schüler lernen Reanimation in Langen

Stell dir vor: Ein plötzlicher Herzkreislauf-Stillstand. Du bist der Einzige in der Nähe und weißt nicht, wie du helfen sollst. Genau dieses Szenario wird bei "Kids Save Lives" in Langen trainiert, und es ist beeindruckend zu sehen, wie junge Menschen lernen, Leben zu retten. Rund 300 Schüler aus Hessen und Aschaffenburg versammelten sich in der Neuen Stadthalle Langen, um im Rahmen des ersten „Kids Save Lives“-Events das Reanimieren zu üben.

„Prüfen, rufen, drücken“ lautet das Motto – und die ersten zehn Minuten sind entscheidend. Estrella, eine Schülerin der Dreieicher Weibelfeldschule, zeigt, wie es geht. In einer Übungssituation erkennt sie sofort, dass der bewusstlose Mann nicht mehr atmet. Innerhalb von Sekunden startet sie die Herzdruckmassage, während ihre Mitschüler Marlon nach einem Defibrillator sucht und Dorian den Notruf wählt. So sieht Teamwork in einer Notsituation aus.

Reanimation: Wissen rettet Leben

Dr. Michael Schütz, Chefarzt der Asklepios Klinik Langen und Experte für Notfallmedizin, überwacht die Schüler. Mit klaren Anweisungen sorgt er dafür, dass die lebenswichtige Herzdruckmassage richtig ausgeführt wird – 100 bis 120 Mal pro Minute und tief genug, um den Blutfluss aufrechtzuerhalten, bis der Rettungsdienst eintrifft. „Wenn in den ersten zehn Minuten nichts passiert, können auch wir oft nichts mehr tun“, sagt Schütz. Diese ersten Minuten können über Leben und Tod entscheiden.

Das Event war nicht nur eine Übung. Es ist Teil eines größeren Plans: In Ländern wie Dänemark, wo Schüler ab 12 Jahren regelmäßig in Reanimation geschult werden, liegt die Überlebensrate bei einem Herzstillstand bei 60 bis 80 Prozent. In Deutschland hingegen schaffen es nur 10 Prozent der Betroffenen. Das wollte Professor Dr. Dr. Ernst Hanisch, ehemaliger Chefarzt und Rotary-Governor, ändern. „Kids Save Lives“ soll an vielen Schulen etabliert werden, um auch in Deutschland die Überlebenschancen zu verbessern.

Rotary Clubs treiben das Projekt voran

Der Rotary Club Offenbach-Dreieich, der das Event veranstaltete, arbeitet eng mit der Kinderhilfestiftung und der Asklepios Klinik Langen zusammen, um solche lebenswichtigen Projekte zu fördern. Unterstützt wird das Programm von der Stiftung „Miteinander Leben“ des Kreises Offenbach, dem Rotary e-Club Rhein-Main-International und lokalen Unternehmen wie dem Autohaus Braas.

Jede Schule, die teilnimmt, bekommt Trainingspuppen und Defibrillatoren, damit die Schüler nicht nur für den Ernstfall vorbereitet sind, sondern das Gelernte weitergeben können. So werden die Mitglieder der Schulsanitätsdienste zu Ausbildern ihrer Mitschüler.

Gemeinsam gegen den plötzlichen Herztod

„Die Resonanz ist überwältigend“, sagt Dr. Jörg Rahmig, Präsident des Rotary Clubs Offenbach-Dreieich. „Das Projekt hat das Potenzial, dauerhaft in der Region verankert zu werden.“ Für die Zukunft ist klar: Je mehr Schüler die lebensrettenden Maßnahmen erlernen, desto besser. Jeder von uns kann zum Lebensretter werden – man muss nur wissen, wie.

Die Veranstaltung in Langen war der erste Schritt. Das „Kids Save Lives“-Event wird hoffentlich bald an weiteren Schulen durchgeführt und langfristig im Schulalltag verankert. Denn eines ist sicher: Wenn jemand innerhalb der ersten Minuten nach einem Herzstillstand Hilfe leistet, steigen die Überlebenschancen enorm.

#KidsSaveLives #Reanimation #Herzdruckmassage #LebenRetten #RotaryClub #ErsteHilfe #Notfallmedizin #SchülerRettenLeben #AsklepiosKlinik #Kinderhilfestiftung #Offenbach

Sonntag, 13. Oktober 2024

 

Grooving Doctors: Classic Rock und Wohltätigkeit im Rhein-Main-Gebiet

Willkommen zu einer ganz besonderen Episode von "Schiwago's Podcast - Erzählungen aus dem rotarischen Universum"! Heute reisen wir ins Herz des Rhein-Main-Gebiets, wo sich Leidenschaft für Musik und der Wille zu helfen in einer einzigartigen Form verbinden. Wir sprechen über die "Grooving Doctors" und ihre unglaubliche Charity-Reise durch die Welt des Classic Rock.

Stellt euch vor: Das Musiklokal Südbahnhof in Frankfurt füllt sich, die Spannung steigt, und die ersten Akkorde von Eddie Van Halen dröhnen durch den Raum. Es ist die 10. Ausgabe des legendären Rockkonzerts der "Grooving Doctors Challenge - Classic Rock Years". Und wer sind diese rockenden Helden auf der Bühne? Es sind Ärzte, die ihre Instrumente statt Skalpell und Stethoskop ergriffen haben, um Menschen in Not zu helfen.

Seit ihrer Gründung haben die "Grooving Doctors" nicht nur musikalisch immer mehr an Professionalität gewonnen, sondern auch ihre Mission nie aus den Augen verloren: Musik für einen guten Zweck. Ihre Konzerte sind nicht einfach nur Musikabende – sie sind Erlebnisse, die Gänsehaut verursachen, Momente voller Energie, Freude und Zusammenhalt. Die Setlist liest sich wie die Hall of Fame des Classic Rocks: Tina Turner, Depeche Mode, Whitesnake, Toto, Dire Straits, Journey und sogar Phil Collins – ein wahres Feuerwerk der Rockgeschichte, das jedes Mal das Publikum zum Kochen bringt.

Aber es geht um weit mehr als nur um gute Musik. Hinter der Bühne steht ein großer Gedanke: der Charity-Gedanke. Helmut Golke, Mitgründer und Manager der Band sowie treibende Kraft des Vereins "The Grooving Doctors – Ärztlicher Musikverein Südhessen e.V.", sorgt dafür, dass alle Einnahmen sozialen Projekten zugutekommen. Die Zahlen sprechen für sich – über 250.000 Euro konnten in den letzten Jahren durch selbstorganisierte Konzerte für Organisationen wie "Hilfe für krebskranke Kinder e.V." Frankfurt, das Kinderhospiz Bärenherz oder die Clowndoktoren e.V. gesammelt werden. Es sind nicht nur Spenden, es sind Zeichen der Hoffnung, Möglichkeiten für Kinder und Familien, die auf jede Unterstützung angewiesen sind.

Und das nächste Event steht schon in den Startlöchern: Am 29. November 2024 im Südbahnhof Frankfurt rocken die "Grooving Doctors" erneut für den guten Zweck. Der Gesamterlös geht an die Organisation "StreetAngel e.V.", die sich um obdachlose Menschen in Frankfurt kümmert. StreetAngel sorgt dafür, dass die Menschen auf der Straße Zugang zu Essen, Kleidung, medizinischer Versorgung und sozialer Unterstützung haben. Es geht darum, diesen Menschen Perspektiven zu geben, und die "Grooving Doctors" sind fest entschlossen, dabei zu helfen.

Wenn ihr euch jetzt fragt, wie es sich anfühlt, wenn ein ganzes Lokal im Rhythmus des Rocks und der Wohltätigkeit pulsiert, dann solltet ihr euch dieses Event nicht entgehen lassen. Denn eines ist sicher: Hier geht es nicht nur um Akkorde und Riffs, sondern um echte Solidarität, um die Veränderung der Welt – Stück für Stück, Song für Song.

Bleibt dran, denn wir haben in dieser Episode noch Interviews mit Helmut Golke und einigen Mitgliedern der "Grooving Doctors" vorbereitet. Sie erzählen von ihrer Motivation, ihren Herausforderungen und davon, wie es sich anfühlt, wenn die Energie der Musik die Herzen der Menschen erreicht.

Danke, dass ihr dabei seid – rockt mit uns für den guten Zweck!

#GroovingDoctors #CharityRock #ClassicRock #FrankfurtEvents #MusikFürGutenZweck #RotaryClub #SolidaritätDurchMusik #SüdbahnhofFrankfurt #RocktFürDenGutenZweck #StreetAngel #Wohltätigkeit #RheinMain


Montag, 7. Oktober 2024

 

Wo stehen wir als Distrikt 1820?

Immer mehr Rotarier beschäftigen sich mit der Frage, wie sich Rotary in einer Welt, die wieder durch Kriege und immer zahlreichere autoritäre politische Systeme geprägt ist, positionieren sollte. Wie verhalten wir uns?

Der Weltpräsident Gordon McInally hat sich in seinem Brief (Rotary Magazin April 24) angesichts von „Zeiten, die nach Frieden schreien“ für eine notwendige innere Veränderung ausgesprochen.

Eine engagierte inhaltliche Standortbestimmung hat Armin Staigis (RC Chemnitz-Schlossberg) im Rotary Magazin März 24 formuliert. Er spricht von einer Zeitenwende durch Kriege, Klimawandel, Polarisierung und Radikalisierung der Gesellschaft; überzeugend fordert er alle Rotarier dazu auf, diese Zeitenwende nicht durch „unauffälliges Beschweigen“ und „unterkühltes Relativieren“ einfach hinzunehmen.

In der Tat: Uns allen muss klar sein, dass Rotary jetzt – „in diesen Zeiten“ – einen ganz besonderen Auftrag hat: nämlich sich zu dem rotarischen Wertekanon zu bekennen, für diesen aktiv einzutreten und die rotarischen Werte zu leben. Was bedeutet das aber konkret für uns?

Friedensarbeit und Engagement

Es bedeutet, Friedensarbeit dadurch zu leisten, dass Rotary Menschen in den Kriegsgebieten hilft und Flüchtlinge unterstützt, die in unserem Land Schutz suchen. Das kann sich zum Beispiel ausdrücken durch:

  • Ukraine-Hilfsprojekte
  • Katastrophenhilfe im Gazastreifen
  • Schaffung von Grundlagen in unseren Kommunen und international durch die Heranführung von Heranwachsenden an ein friedfertiges Miteinander

Es bedeutet darüber hinaus, dass Rotary überall und zu jeder Zeit Bestrebungen entgegentreten wird, die darauf ausgerichtet sind, Demokratie und Rechtsstaatlichkeit abzubauen oder einzuschränken und autoritäre politische Strukturen zu etablieren.

Gerade vor dem Hintergrund der deutschen Geschichte dürfen Rotarier nicht wegsehen, wenn in Deutschland wieder Positionen formuliert werden, die die Menschenwürde missachten und hier lebende Menschen gegeneinander aufhetzen. Unseren Werten gerecht zu werden, heißt also auch, dass wir die Auseinandersetzung mit Menschen nicht scheuen, die unsere Werte infrage stellen und ihrerseits Positionen vertreten, die mit unseren Werten unvereinbar sind. Eine defensive Zurückhaltung entspricht nicht unseren werteorientierten Wirkungszielen, zumal wir dann als Rotarier auch nicht mehr wahrgenommen würden.

Bildungsarbeit und Diskussionsangebote

Ein solches Engagement, das nicht wegsieht, sondern sich einmischt, wird sichtbar durch:

  • Bildungsarbeit
  • Diskussions- und Informationsangebote in den Clubs

Ernst Hanisch - Governor
Gisela Falk - Governor Elect
Jürgen Stiehl - Governor Nominee

https://schiwagos-podcast.podigee.io/6-neue-episode

Dienstag, 10. September 2024

Sonntag, 8. September 2024

 

Der 24-Stunden-Lauf in Rodgau Dudenhofen: Sport, Gemeinschaft und Engagement der Rotarier

Ein Sportevent der besonderen Art

Der 24-Stunden-Lauf in Rodgau Dudenhofen ist mehr als nur eine sportliche Herausforderung – es ist ein echtes Gemeinschaftserlebnis. Jahr für Jahr versammeln sich Hunderte Läufer aus der Region und darüber hinaus, um für einen Tag und eine Nacht gemeinsam zu laufen, zu kämpfen und zu feiern. Ob in Teams oder als Einzelstarter, die Teilnehmer meistern insgesamt 24 Stunden auf einer Rundstrecke. Doch dieses Event ist nicht nur ein Marathon der Ausdauer, sondern auch eine Plattform für den guten Zweck, bei der Rotary eine wichtige Rolle spielt.

Rotary und der 24-Stunden-Lauf: Eine Partnerschaft für den guten Zweck

Seit vielen Jahren unterstützt Rotary den 24-Stunden-Lauf in Rodgau Dudenhofen tatkräftig. Die Rotarier bringen sich sowohl finanziell als auch durch ehrenamtliche Helfer ein und stellen sicher, dass das Event nicht nur reibungslos abläuft, sondern auch eine bedeutende soziale Komponente hat. Mit ihrem Einsatz setzen die Rotarier ein starkes Zeichen für gesellschaftliches Engagement und fördern dabei zahlreiche soziale Projekte in der Region.

Wohltätigkeit im Laufschritt

Der 24-Stunden-Lauf ist eine Benefizveranstaltung, bei der Spenden für verschiedene lokale Initiativen und Projekte gesammelt werden. 


Ein Event, das Gemeinschaft schafft

Was den 24-Stunden-Lauf in Rodgau Dudenhofen so besonders macht, ist die Atmosphäre der Solidarität und Gemeinschaft. Es geht nicht nur darum, wer die meisten Runden dreht oder die schnellste Zeit erreicht, sondern um das gemeinsame Erlebnis. Freunde, Familien und ganze Vereine laufen zusammen, feuern sich gegenseitig an und teilen die Freude am gemeinsamen Erfolg. Die Rotarier sind mittendrin, unterstützen die Läufer und sorgen für das leibliche Wohl.

Mitmachen und etwas bewegen

Ob als Läufer, Helfer oder Zuschauer – jeder kann seinen Teil beitragen. Die Anmeldung für den 24-Stunden-Lauf ist ganz einfach, und wer lieber an der Strecke steht und anfeuert, ist genauso wichtig. Die Rotarier ermutigen die Gemeinschaft, sich zu beteiligen, und zeigen, dass Sport, Spaß und soziales Engagement Hand in Hand gehen können.

 

Rotary Club Offenbach-Einhard: Engagement für Demokratie und Kinderrechte

Anlässlich seines 50-jährigen Jubiläums plant der Rotary Club Offenbach-Einhard, einen pädagogisch konzipierten Koffer zum Thema Demokratie und Kinderrechte an Kitas und Grundschulen im Kreis Offenbach zu spenden. Dieses Projekt zielt darauf ab, Kindern im Alter von vier bis zehn Jahren auf spielerische Weise wichtige Werte und Rechte zu vermitteln.

Was bietet der Demokratie-Koffer?

Der Koffer ist speziell auf die Bedürfnisse von Kindergartenkindern ab 4 Jahren sowie Grundschülern der Klassen 1 bis 4 abgestimmt. Der Inhalt umfasst:

  • Verschiedene Aufgaben und Spiele, die Demokratie und Kinderrechte kindgerecht erklären.
  • Pädagogisch wertvolle Materialien, die den Lernprozess fördern und zum Mitmachen animieren.

Warum ist dieses Projekt so wichtig?

Für den Rotary Club Offenbach-Einhard ist es ein zentrales Anliegen, das Verständnis von Demokratie und den Respekt für Kinderrechte zu fördern. In einer Zeit, in der unsere freiheitliche Demokratie zunehmend unter Druck gerät und immer häufiger in Frage gestellt wird, ist es besonders wichtig, bereits bei den Jüngsten das Bewusstsein für Mitbestimmung und Gerechtigkeit zu schärfen.


Samstag, 10. August 2024

 

Im Herzen von Rotary: Eine Reise durch das rotarische Jahr 2024/2025

Das Motto des Jahres: "Ich diene, also bin ich"

Die Vision von Ernst Hanisch, Distriktgovernor 2024/2025

Das rotarische Jahr 2024/2025 steht unter der Führung von Ernst Hanisch, dessen Motto „Ich diene, also bin ich“ die Bedeutung des uneigennützigen Dienstes in den Mittelpunkt stellt. Für Hanisch ist Service nicht nur eine Aufgabe, sondern eine Lebenshaltung, die Rotarys Werte verkörpert.

Rotarys Grundwerte: "Service above self"

Rotary basiert auf dem Grundwert „Service above self“, der uneigennützigen Dienst am Mitmenschen als höchstes Gut betrachtet. Diese Philosophie prägt das Handeln jedes Rotary Clubs weltweit und treibt die Mitglieder an, die Welt durch gemeinschaftliches Handeln zu verbessern.

Der Einfluss der "Auftragstaktik" auf Rotarys Arbeit

Hanisch vergleicht Rotarys Vorgehen mit der „Auftragstaktik“, einer Strategie, die es den Mitgliedern ermöglicht, kreativ und verantwortungsvoll zu handeln, um das gemeinsame Ziel zu erreichen. Diese Herangehensweise fördert Eigeninitiative und Engagement, die essenziell für den Erfolg von Rotary sind.

Höhepunkte des rotarischen Jahres 2024/2025

Der European Summit in Bonn: Ein Auftakt voller Inspiration

Am 30. August 2024 eröffnet der European Summit in Bonn das rotarische Jahr mit einem Paukenschlag. Dieser Gipfel ist mehr als nur ein Treffen – er ist ein Schmelztiegel für Ideen, Netzwerke und Inspirationen, der die Weichen für das kommende Jahr stellt.

Die Beiratssitzung in Frankfurt: Weichenstellungen für das Jahr

Im September 2024 folgt die Beiratssitzung in Frankfurt, ein wichtiger Termin, bei dem die Grundlage für die kommenden Monate gelegt wird. Teamarbeit und Zusammenarbeit stehen hier im Fokus, denn nur gemeinsam lassen sich die großen Ziele erreichen.

Distrikthalbjahreskonferenz in Wiesbaden: Austausch und Planung

Die Distrikthalbjahreskonferenz in Wiesbaden ist ein weiterer Höhepunkt des Jahres, bei dem die bisherigen Erfolge reflektiert und die nächsten Schritte geplant werden. Dieser Austausch ist entscheidend für die erfolgreiche Umsetzung der rotarischen Projekte.

Rotary Projekte: Engagement, das bewegt

"Voices for Peace": Stimmen für den Frieden im Casals Forum

Eines der Herzensprojekte in diesem Jahr ist „Voices for Peace – Stimmen für den Frieden“, das am 2. November 2024 im Casals Forum in Kronberg stattfinden wird. Dieses Projekt setzt ein klares Zeichen für Frieden und Solidarität in einer Zeit, in der Frieden keine Selbstverständlichkeit mehr ist.

KIDS SAVE LIVES: Lebensrettung als zentrale Aufgabe

Das KIDS SAVE LIVES Programm startet am 7. Oktober 2024 in der Neuen Stadthalle in Langen. Hier lernen Schüler, wie man Leben rettet – ein Wissen, das nicht nur im Notfall, sondern auch für das gesamte Leben von unschätzbarem Wert ist.

Ausbildung von Schlaganfall-Helfern: Zusammenarbeit mit der Deutschen Schlaganfall-Hilfe

Ein weiteres bedeutendes Projekt ist die Ausbildung von Schlaganfall-Helfern, die in enger Zusammenarbeit mit der Deutschen Schlaganfall-Hilfe und anderen Partnern realisiert wird. Dieses Projekt zeigt, wie Rotary konkrete Hilfe leistet – dort, wo sie am dringendsten benötigt wird.

Jugendarbeit und internationale Vernetzung: Die Zukunft gestalten

Rotary Youth Leadership Awards (RYLA): Führungskräfte von morgen

Die Jugendarbeit liegt Ernst Hanisch besonders am Herzen. Die Rotary Youth Leadership Awards (RYLA) fördern junge Führungskräfte und bereiten sie darauf vor, Verantwortung zu übernehmen und eine bessere Zukunft zu gestalten.

Interact und Rotaract: Junge Menschen weltweit vernetzen

Über Programme wie Interact und Rotaract werden junge Menschen weltweit miteinander vernetzt. Diese Netzwerke eröffnen ihnen Möglichkeiten, gemeinsam an Projekten zu arbeiten und die Welt zu einem besseren Ort zu machen.

Bildungserlebnisse und Lebensschulen: Jugendprogramme, die prägen

Die Jugendprogramme von Rotary sind mehr als nur Bildungserlebnisse – sie sind Lebensschulen, die die jungen Menschen prägen und ihnen wichtige Fähigkeiten für ihre Zukunft vermitteln.

Die wichtigsten Termine im rotarischen Jahr 2024/2025

PETS/DITV in Marburg: Vorbereitung auf das kommende Jahr

Im rotarischen Kalender ist das PETS/DITV in Marburg ein wichtiger Termin, bei dem sich die Mitglieder auf das kommende Jahr vorbereiten und die Weichen für die Zukunft stellen.

Governorabend und Distriktkonferenz: Ein krönender Abschluss

Der krönende Abschluss des Jahres ist die Distriktkonferenz und der Governorabend am 14. Juni 2025 in der Neuen Stadthalle in Langen. Hier wird nicht nur zurückgeblickt, sondern auch gefeiert – die Erfolge, die Gemeinschaft und die vielen kleinen und großen Momente, die das Jahr so besonders gemacht haben.

Rückblick und Ausblick: Erfolge feiern und neue Ziele setzen

Während der Abschlussveranstaltungen wird auf das erfolgreiche rotarische Jahr zurückgeblickt, aber auch neue Ziele für die Zukunft gesetzt. Dieser Ausblick zeigt, dass Rotary weiterhin eine starke Kraft des Wandels und des Engagements bleibt.

Persönlicher Abschluss: Die Essenz von Rotary im Jahr 2024/2025

Ernst Hanischs Botschaft: Dienst am Menschen als Lebensinhalt

Für Ernst Hanisch ist Rotary mehr als ein Club – es ist eine Bewegung von Menschen, die daran glauben, die Welt verändern zu können. Sein Engagement, seine Visionen und seine Fähigkeit, Menschen zu inspirieren, prägen das Jahr 2024/2025.

Die Bedeutung von Gemeinschaft und Engagement

Rotary lebt von der Gemeinschaft und dem Engagement seiner Mitglieder. Diese Werte sind der Schlüssel für den Erfolg der Projekte und die positive Wirkung auf die Gesellschaft.

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In den goldenen Herzen von Kapstadt: Eine Reise in die Zukunft Südafrikas

Die Ankunft in Kapstadt: Eine Stadt voller Herausforderungen und Hoffnung

Ein erster Eindruck der informellen Siedlungen

Kapstadt, eine Stadt der Kontraste, zeigt ihre wahre Seele in den engen Gassen der Townships. Hier, wo die täglichen Herausforderungen des Lebens sichtbar werden, entsteht eine besondere Art von Hoffnung. Diese Hoffnung wird von den Menschen getragen, die entschlossen sind, ihre Zukunft selbst in die Hand zu nehmen.

Die Mission des Rotary Clubs Marburg

Eine Delegation des Rotary Clubs Marburg hat sich auf den Weg gemacht, um diese Hoffnung zu unterstützen. Ihr Ziel ist es, die jungen Talente in den Townships zu fördern und ihnen neue Perspektiven zu eröffnen.

Eine besondere Begegnung in den Townships

In den informellen Siedlungen Kapstadts trafen sie auf Jugendliche, die durch das Go for Gold Programm eine neue Chance erhalten haben. Diese Begegnung hinterließ tiefe Eindrücke und zeigte, wie wichtig Bildung und Unterstützung für die Zukunft dieser jungen Menschen sind.

Go for Gold: Ein Programm mit besonderer Bedeutung

Nelson Mandelas Vermächtnis: Die Entstehung von Go for Gold

Go for Gold ist ein Bildungsprogramm, das von Nelson Mandela ins Leben gerufen wurde. Es richtet sich an Jugendliche aus den Armenvierteln Südafrikas und bietet ihnen eine einzigartige Chance auf eine bessere Zukunft.

Zielgruppe: Jugendliche in den Armenvierteln Kapstadts und Johannesburgs

Das Programm konzentriert sich auf Jugendliche, die in extrem schwierigen Verhältnissen aufwachsen. Es bietet ihnen nicht nur Bildung, sondern auch Hoffnung und die Möglichkeit, ihre Talente zu entdecken und zu fördern.

Bildungsangebot: Mehr als nur Schule

Go for Gold geht weit über ein gewöhnliches Bildungsangebot hinaus. Es bietet den Jugendlichen an den Wochenenden die Möglichkeit, ihre Fähigkeiten in den MINT-Fächern zu verbessern und ihr Selbstvertrauen zu stärken.

Einblicke in den Unterricht: MINT-Fächer im Fokus

Mathematik und Physik: Herausforderungen und Erfolge

Der Unterricht in den MINT-Fächern stellt die Jugendlichen vor große Herausforderungen, doch er bringt auch beeindruckende Erfolge mit sich. Besonders in Mathematik und Physik zeigen die Schüler ihr Können.

Mädchen in den MINT-Fächern: Ein Zeichen des Wandels

Besonders bemerkenswert ist der hohe Anteil an Mädchen, die sich in den traditionell männerdominierten MINT-Fächern durchsetzen. Dies zeigt den Wandel und die wachsende Gleichberechtigung in diesen Bereichen.

Erfahrungsberichte: Schüler erzählen ihre Geschichten

Vier Schüler, zwei Mädchen und zwei Jungen, erzählten der deutschen Delegation von ihrem Weg ins Programm. Ihre Geschichten spiegelten die harten Realitäten wider, aus denen sie stammen, und die tiefe Dankbarkeit für die Chance, die ihnen Go for Gold bietet.

Leadership und Tai Chi: Mehr als nur Bildung

Bedeutung von Leadership-Training für die Schüler

Das Leadership-Training ist ein zentraler Bestandteil des Go for Gold Programms. Es hilft den Jugendlichen, ihre Führungsqualitäten zu entwickeln und ihre Rolle in der Gesellschaft zu verstehen.

Die Rolle von Tai Chi: Körperliche und mentale Entspannung

Das Training beginnt oft mit einer Tai Chi Einheit, die den Schülern hilft, sich zu entspannen und ihren Fokus zu finden. Diese Übungen sind nicht nur für die körperliche, sondern auch für die mentale Gesundheit wichtig.

Wasserversorgung Kapstadts: Eine wichtige Lektion für die Zukunft

Ein Vortrag über die Wasserversorgung Kapstadts zeigte den Schülern die Bedeutung von natürlichen Ressourcen und wie eng das Leben der Menschen mit diesen verbunden ist. Es war eine eindrucksvolle Lektion über Nachhaltigkeit und Verantwortung.

Unterstützung aus Deutschland: Ein Beispiel für gelebte Solidarität

Die Bedeutung der Spenden für das Go for Gold Programm

Die Unterstützung aus Deutschland spielt eine entscheidende Rolle für den Erfolg von Go for Gold. Die Spenden ermöglichen es, Stipendien zu finanzieren und den Jugendlichen eine bessere Zukunft zu bieten.

Der Beitrag des Rotary Clubs Marburg: 32.500 Euro für Stipendien

Mit den gesammelten 32.500 Euro konnten 22 Stipendien finanziert werden. Diese Unterstützung ist von unschätzbarem Wert und gibt den Schülern die Möglichkeit, ihre Träume zu verwirklichen.

Nachhaltigkeit und langfristige Wirkung der Unterstützung

Die langfristige Wirkung der Unterstützung zeigt sich in den positiven Veränderungen im Leben der Jugendlichen. Diese Investition in Bildung und Zukunft schafft nachhaltige Entwicklung und Hoffnung.

Fazit: Ein Programm, das Hoffnung und Zukunft schafft

Die Bedeutung von Go for Gold für Südafrika

Go for Gold ist mehr als nur ein Bildungsprogramm. Es ist ein Versprechen an die Zukunft Südafrikas und ein Zeichen dafür, wie viel Unterschied Engagement und Bildung machen können.

Die Rolle von Bildung und Engagement für die Gesellschaft

Bildung und Engagement sind Schlüssel zur Veränderung der Gesellschaft. Go for Gold zeigt, wie diese beiden Faktoren das Leben der Menschen nachhaltig verbessern können.

Ein Blick in die Zukunft: Das Potenzial von Go for Gold

Mit der richtigen Unterstützung hat Go for Gold das Potenzial, das Leben vieler weiterer Jugendlicher zu verändern und eine positive Zukunft für Südafrika zu gestalten.


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Freitag, 9. August 2024

 

Einladung zur Informationsveranstaltung: Ausbildung zum ehrenamtlichen Schlaganfall-Helfer

Datum: 27. August um 19:00 Uhr
Ort: Asklepios Klinik Langen

Die Asklepios Klinik Langen startet in enger Kooperation mit dem Rotary Club Offenbach-Dreieich, der Johanniter-Unfall-Hilfe und der Deutschen Schlaganfall-Hilfe eine wegweisende Initiative zur Unterstützung von Schlaganfallpatienten. Diese Veranstaltung bietet eine großartige Gelegenheit für alle, die sich ehrenamtlich engagieren möchten.

Wichtige Fakten zum Thema Schlaganfall

Jährlich erleiden rund 270.000 Menschen in Deutschland einen Schlaganfall. Allein im Kreis Offenbach sind jährlich über 1.000 Menschen betroffen. Ein schnelles Handeln und das Erkennen von Risikofaktoren sind entscheidend, um das Leben der Betroffenen zu retten und schwerwiegende Folgeerscheinungen wie Sprach- oder Bewegungsstörungen zu verhindern. Dr. Dirk Czapowski, Chefarzt der Klinik für Neurologie an der Asklepios Klinik Langen, betont: „Das Risiko eines Schlaganfalls steigt mit zunehmendem Alter. Angesichts des demografischen Wandels müssen wir uns auf eine wachsende Zahl von Schlaganfallpatienten einstellen.“

Die Rolle der Asklepios Klinik Langen bei der Schlaganfallversorgung

Um dieser Herausforderung zu begegnen, hat die Asklepios Klinik Langen bereits 2020 eine spezielle Abteilung für die Schlaganfallversorgung (Stroke-Unit) eingerichtet und diese im März 2024 zu einer vollständigen Fachabteilung für Neurologie erweitert. Nun engagiert sich die Klinik federführend in der Ausbildung von Schlaganfall-Helfern.

Die Initiative: Ausbildung zum Schlaganfall-Helfer

Ziel der Initiative ist es, das Bewusstsein für Schlaganfälle zu schärfen und Betroffenen im Alltag praktische Unterstützung zu bieten. Der Rotary Club Offenbach-Dreieich, die Johanniter-Unfall-Hilfe und die Asklepios Klinik Langen arbeiten gemeinsam mit der Deutschen Schlaganfall-Hilfe an diesem wichtigen Projekt. „Ein Schlaganfall kann das Leben der Betroffenen von einem Moment auf den anderen drastisch verändern. Viele sind plötzlich in ihrer Mobilität eingeschränkt und laufen Gefahr, zu vereinsamen. Gleichzeitig sind Angehörige häufig mit der Pflege überfordert. Hier können ehrenamtliche Schlaganfall-Helfer wertvolle Unterstützung leisten“, erklärt Prof. Hanisch, Mitglied des Rotary Club Offenbach-Dreieich und ehemaliger Ärztlicher Direktor der Asklepios Klinik Langen.

Ausbildungsinhalte für Schlaganfall-Helfer

Die Ausbildung zum Schlaganfall-Helfer vermittelt in etwa 40 Unterrichtsstunden fundiertes Wissen zu medizinischen, therapeutischen und psychologischen Aspekten. Darüber hinaus werden Themen wie Kommunikation, Sozialrecht und praktische Unterstützung im Alltag behandelt. Ein Highlight der Ausbildung sind Besuche in einer Schlaganfall-Unit und einer Reha-Einrichtung. Das Schulungskonzept wurde von der Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe in Zusammenarbeit mit der Hochschule für Gesundheit Bochum entwickelt. Auch nach Abschluss der Schulung werden die Helfer weiterhin von Prof. Dr. Dr. E. Hanisch und dem Regionalverband Offenbach der Johanniter-Unfall-Hilfe betreut.

Einladung zur Informationsveranstaltung

Wir laden alle Interessierten herzlich zu unserer unverbindlichen Informationsveranstaltung ein und freuen uns darauf, Sie kennenzulernen.

Anmeldung und Kontakt

Asklepios Klinik Langen
Telefon: 06103 / 912 – 13 09
Fax: 06103 / 912 – 18 14
E-Mail: anmeldung.langen@asklepios.com
Website: www.asklepios.com/langen

Verpassen Sie nicht die Chance, Teil dieser wertvollen Initiative zu werden!

Einführung als neuer Governor des Rotary-Distrikts 1820

Liebe rotarische Freundinnen und Freunde,

Es ist mir eine große Ehre und Freude, das Amt des Governors unseres Distrikts anzutreten. Mein Motto "Ich diene, also bin ich" erinnert uns daran, dass der Kern unseres Engagements im freiwilligen Dienst für das Gemeinwohl liegt. Diese Haltung ist fest in unserem rotarischen Prinzip "Service above self" verankert – dem Dienst über das eigene Ich hinaus. Durch unsere freiwillige Arbeit stellen wir sicher, dass wir nicht nur die Welt um uns herum verbessern, sondern auch innerlich wachsen.

Motto: Ich diene, also bin ich

Das Motto "Ich diene, also bin ich" spiegelt die Essenz unserer rotarischen Arbeit wider. Es fordert uns auf, über uns selbst hinauszuwachsen und einen positiven Einfluss auf die Gesellschaft zu haben. Dieses Prinzip ist fest verankert in unserer rotarischen Philosophie und inspiriert uns, unseren Dienst an der Gemeinschaft mit Leidenschaft und Hingabe zu leisten.

Schwerpunkt: Jugendarbeit in Rotary

Ein besonderer Fokus meiner Amtszeit wird die rotarische Jugendarbeit sein. Unsere Jugend ist die Zukunft von Rotary und der Gesellschaft. Indem wir junge Menschen unterstützen und fördern, investieren wir in eine bessere Welt von morgen. Ich ermutige euch alle, mit Kreativität und Hingabe Projekte zu initiieren und zu unterstützen, die junge Menschen stärken und ihnen neue Perspektiven eröffnen.

Projekte zur Unterstützung junger Menschen

Unsere Projekte zur Unterstützung junger Menschen werden sicherstellen, dass wir die nächste Generation von Führungskräften und Gemeinschaftsdienern ausbilden. Durch Mentoring, Bildungsprogramme und internationale Austauschmöglichkeiten können wir jungen Menschen die Werkzeuge und Ressourcen geben, die sie benötigen, um erfolgreich zu sein.

Schwerpunkt: Diversity, Equity, Inclusion (DEI) im Rotary-Distrikt

Ein weiterer wichtiger Schwerpunkt ist für mich "Diversity, Equity, Inclusion" (DEI). Rotary vereint Menschen aus unterschiedlichsten Hintergründen, und gerade diese Vielfalt macht uns stark. Es ist unsere Aufgabe, sicherzustellen, dass alle Stimmen gehört werden, dass Gleichberechtigung nicht nur ein Wort, sondern gelebte Realität ist, und dass wir ein Umfeld schaffen, in dem sich jede und jeder willkommen und geschätzt fühlt.

Vielfalt als Stärke

Die Vielfalt in Rotary ist eine unserer größten Stärken. Unterschiedliche Perspektiven und Erfahrungen bereichern unsere Arbeit und ermöglichen es uns, innovative Lösungen für die Herausforderungen unserer Zeit zu finden. Indem wir Inklusion fördern und Barrieren abbauen, schaffen wir eine Kultur des Respekts und der Wertschätzung, die alle Mitglieder einschließt.

Gemeinsame Vision und Zusammenarbeit

Lasst uns gemeinsam daran arbeiten, diese Visionen Wirklichkeit werden zu lassen. Durch unseren Einsatz, unsere Freiwilligkeit und unser Engagement können wir Großes bewirken. Ich freue mich darauf, mit euch zusammenzuarbeiten und unsere rotarischen Werte in die Tat umzusetzen.

In rotarischer Freundschaft und Freude auf unsere gemeinsame Reise,

rotarydistrikt1820

FAQs

Was ist das Motto des neuen Governors? Das Motto lautet „Ich diene, also bin ich“ und betont die Bedeutung des Dienstes am Gemeinwohl.

Wie unterstützt Rotary die Jugendarbeit? Durch zahlreiche Projekte und Initiativen, die junge Menschen fördern und ihnen neue Perspektiven eröffnen.

Warum ist Diversity, Equity, Inclusion (DEI) wichtig für Rotary? DEI stärkt unsere Gemeinschaft, indem es Vielfalt fördert, Gleichberechtigung sicherstellt und ein inklusives Umfeld schafft.

Welche Rolle spielt "Service above self" im Rotary-Distrikt? Es ist ein zentrales Prinzip, das alle rotarischen Aktivitäten und Projekte leitet.

Wie können Mitglieder zu den Schwerpunkten des Governors beitragen? Indem sie aktiv an Projekten teilnehmen, neue Initiativen vorschlagen und die rotarischen Werte in ihrem täglichen Leben umsetzen.

Samstag, 19. November 2022

Five Senses of Medicine




 

Autumn leaves

The falling leaves

Drift by my windowThe autumn leavesOf red and goldI see your lipsThe summer kissesThe sunburned handsI used to hold
Since you went awayThe days grow longAnd soon I'll hearOld winter's songBut I miss you most of all, my darlingWhen autumn leaves start to fall
Since you went awayThe days grow longAnd soon I'll hearOld winter's songBut I miss you most of all, my darlingWhen autumn leaves start to fall
Yes, I miss you most of all, my darlingWhen autumn leaves start to fall

Sonntag, 24. Januar 2021

The Hill We Climb von Amanda Gormans

 When day comes, we ask ourselves,

where can we find light in this never-ending shade?

The loss we carry,

a sea we must wade.

We’ve braved the belly of the beast.

We’ve learned that quiet isn’t always peace.

And the norms and notions

of what just is, isn’t always just-ice.

And yet the dawn is ours

before we knew it.

Somehow we do it.

Somehow we’ve weathered and witnessed

a nation that isn’t broken,

but simply unfinished.

We, the successors of a country and a time

where a skinny Black girl

descended from slaves and raised by a single mother

can dream of becoming president

only to find herself reciting for one.

And yes, we are far from polished,

far from pristine,

but that doesn’t mean

we are striving to form a union that is perfect.

We are striving to forge our union with purpose.

To compose a country, committed to all cultures, colors, characters, and conditions of man.

And so we lift our gaze, not to what stands between us

but what stands before us.

We close the divide because we know to put our future first,

we must first put our differences aside.

We lay down our arms

so we can reach out our arms

to one another.

We seek harm to none and harmony for all.

Let the globe, if nothing else, say, this is true:

That even as we grieved, we grew.

That even as we hurt, we hoped.

That even as we tired, we tried.

That we’ll forever be tied together, victorious.

Not because we will never again know defeat,

but because we will never again sow division.

Scripture tells us to envision

that everyone shall sit under their own vine and fig tree

and no one shall make them afraid.

If we're to live up to our own time,

then victory won’t lie in the blade, but in all the bridges we’ve made.

That is the promise to glade

The hill we climb.

If only we dare

It’s because being American is more than a pride we inherit.

It’s the past we step into

and how we repair it.

We’ve seen a force that would shatter or nation, rather than share it.

Would destroy our country if it meant delaying democracy.

And this effort very nearly succeeded.

But while democracy can be periodically delayed,

it can never be permanently defeated.

In this truth,

in this faith we trust

For while we have our eyes on the future,

history has its eyes on us.

This is the era of just redemption.

We feared at its inception

We did not feel prepared to be the heirs

of of such a terrifying hour,

but within it, we found the power

to author a new chapter.

To offer hope and laughter to ourselves.

So while once we asked,

how could we possibly prevail over catastrophe?

Now we assert

how could catastrophe possibly prevail over us?

We will not march back to what was,

but move to what shall be

a country that is bruised but whole

benevolent, but bold,

fierce, and free.

We will not be turned around

or interrupted by intimidation

because we know our inaction and inertia

will be the inheritance of the next generation.

Our blunders become their burdens,

but one thing is certain.

If we merged mercy with might,

and might with right,

then love becomes our legacy, and change our children's birthright.

So let us leave behind a country

better than the one we were left with

Every breath, my bronze-pounded chest.

We will raise this wounded world into a wondrous one.

We will rise from the gold-limbed hills of the West.

We will rise from the windswept Northeast

where our forefathers first realized revolution.

We will rise from the lake-rimmed cities of the midwestern states.

We will rise from the sunbaked South.

We will rebuild, reconcile and recover

and every known nook of our nation.

And every corner called our country.

Our people diverse and beautiful will emerge,

battered and beautiful.

When day comes, we step out of the shade

aflame and unafraid

The new dawn blooms as we free it.

For there was always light.

If only we’re brave enough to see it.

If only we’re brave enough to be it.

Donnerstag, 9. Juli 2020

Büchertisch


  1. Handbuch für Zeitreisende von Kathrin Passig/Aleks Scholz, Rowohlt
  2. Die Schande Europas .Von Flüchtlingen und Menschenrechten von Jean Ziegler, Bertelsmann
  3. Zieht euch warm an, es wird heiss von Sven Plöger, Westend
  4. Das Auge des Krieges. Ukraine 1941/1942 von Dieter Keller, Buchkunst
  5. 1918 - Die Welt im Fieber. Wie die Spanische Grippe die Gesellschaft veränderte von Laura Spinney, Carl Hanser
  6. al-Andalus. Geschichte des islamischen Spaniens von Brian A. Catlos, CH Beck
  7. Die Stunde der Ökonomen von Binyamin Appelbaum, S. Fischer
  8. Eine Katze im Ghetto und andere Erzählungen von Rachmil Bryks, Cernin
  9. Bilder einer Diktatur. Zur Visual History des Dritten Reiches von Gerhard Paul, Wallstein
  10. Gute Ökonomie für harte Zeiten von A. Banerjee/E.Duflo, Penguin
  11. Fatum von Kyle Harper, CH Beck
  12. Karl Kraus von Jens Malte Fischer, Zsolnay
  13. Acht Tage im Mai. Die letzte Woche des Dritten Reiches von Volker Ulrich, CH Beck
  14. Nulluhrzug von Juri Buida, Aufbau
  15. Eine kurze Geschichte des menschlichen Körpers von Bill Bryson, Hörverlag
  16. Die große Bill-Bryson-Box von Bill Bryson, Hörverlag
  17. Teufel Real Blue von teufel.de
  18. Good days Quiet von Robert Frank, Steidl
  19. Medizin ohne Ärzte von Christian Maté, Residenz
  20. False Alarm von Björn Lomberg, Basic Books
  21. Harro und Libertas von Norman Ohler, Kiepenheuer & Witsch
  22. Der eiserne Gustav von Hans Fallada, Aufbau 
  23. Corpora. Die anarchische Kraft des Monotheismus von Eckard Nordhofen, Herder


Freitag, 26. Juni 2020

Zurück ins Leben durch den Tod

Inka Pabst, Mehrdad Zaeri: „Joshua – Der kleine Zugvogel“. Tulipan Verlag, München 2020. 40 S., geb., 15,– €. Ab 4 J.

Montag, 27. Januar 2020

Fernes Land

Ich liebe jene abendliche Weile,
da Silbermondlicht mir durchs Fenster
Zwerge, Elfen, Nix, Gespenster
In die Stube zaubert.
   Von Kreisel, Reif und Pfänderspiel,
   Kleinkinderschule, von dem ersten Gänsekiel
   Träumt mir lang –
   Ich wandre weit zurück
   Den frühverlassenen Weg entlang
   Und suche, suche Kinderglück
   Und Knabenlust...
Ein scharfer Windstoß reißt mich aus dem Jugendland
Der Spuk entweicht.
Noch seh ich wie dort an der Wand
Fahles Mondlicht über den Totenkopf schleicht.

Martin Heidegger

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Montag, 30. Dezember 2019

Büchertisch

  1. Gerd Müller - oder wie das große Geld in den Fussball kam von Hans Woller, CH Beck
  2. Zeiten Bilder von Barbara Klemm, Schirmer/Mosel
  3. 14. juillet von Eric Vuillard, Actes Sud
  4. Normandie von Nicole Strasser und Karl Spurzem, Mare
  5. Wien - Stadtabenteuer von Judith Weibrecht, Michael Müller Verlag
  6. "Ich denke, das ich mir sicher bin" Berthold Brecht vor dem Ausschuss für unamerikanische Umtriebe, Audioline Verlag
  7. Transithandel. Geld- und Warenströme im globalen Kapitalismus von Lea Haller, Suhrkamp  
  8. Wann wird diese Hölle enden? Das Tagebuch der Mary Berg von Susan Pentlin, Orell Füssli
  9. Warum gibt es uns? Die Entwicklung des Lebens vom Urknall bis zu dir von Johan Olsen, Beltz & Gelberg, Weinheim
  10. Geschichte der Völkerwanderung von Mischa Meier, CH Beck
  11. 21 Lektionen für das 21. Jahrhundert von Yuval Noah, CH Beck
  12. Die Kunst des digitalen Lebens von Rolf Dobelli, Piper
  13. Die Kunst des guten Lebens von Rolf Dobelli, Piper
  14. Factfulness von Hans Rosling, eyne
  15. Von Erbfeinden zu guten Nachbarn. Ein deutsch-französischer Dialog von Hélène Miard-Delacroix und Andreas Wirsching , Reclam
  16. Unser schönes Thüringen von Johannes Wilkes, Gmeiner
  17. Das Anthropozän von Paul J. Crutzen, Oekom
  18. Anthropozän von Eva Horn und Hannes Bergthaller, Junius